Sussitz ist Olympic Lifting Coach

Wieder eine Ausbildung mehr

 

Bernhard Sussitz‘ Repertoire an Qualifikationen im Sport- und Trainerbereich ist seit 21.11.2015 um eine weitere Facette reicher: er ist nun auch offizieller Olympic Lifting Coach.

Doch was ist darunter genau zu verstehen?
NDas olympische Gewichtheben nimmt – wenn auch zu Unrecht – die Stelle einer Randsportart ein. Ist das olympische Gewichtheben mit seinen Disziplinen Snatch (Reißen) und Clean and Jerk (Umsetzen und Ausstoßen) doch eine sehr vielseitige und hoch technische Sportart.

Nun aber heben neue Trends im Fitnessbereich (insbesondere Crossfit) die über 135 Jahre alte Sportart wieder aus der Versenkung. In neuem Gewand werden tritt das Gewichtheben ins Rampenlicht einer breiteren sportlichen Öffentlichkeit und das mit Erfolg.  Kein Wunder, denn kein anderes Trainingsmittel deckt so viele Trainingsbereiche kann, wie es das olympischen Gewichtheben tut.

Neben präziser Technik sind beim Gewichtheben insbesondere Schnelligkeit, Kraft, Koordination und Beweglichkeit maßgeblich. Und die Übungen des olympischen Gewichthebens finden sich schon seit langem bei vielen Hochleistungssportlern wie bei Sprintern und Kugelstoßern am Trainingsplan. Grund dafür: die Schnellkraft.

Berni Sussitz hat die Techniken und Vorteile des „Weight Lifting“ bereits vor Jahren für sich und seine Sportler entdeckt. Denn besonders auch im Eishockey hat Schnellkraft einen großen Stellenwert in Bezug auf die sportliche Leistung.

So beschäftigt sich der Klagenfurter schon seit vielen Jahren intensiv mit unterschiedlichen Bereichen des Krafttrainings und ist überzeugt vom positiven Einfluss der Kraft-Grundübungen auf die Leistung seiner Sportler.

Demnach bilden Kniebeugen in allen Variationen, Bankdrücken, Kreuzheben, Reißen, Umsetzen und Stoßen schon seit Längerem eine wichtige Trainingsbasis.

Sussitz wollte sich, nachdem er bereits 2014 den „Kraftpass“ in 3 Ausbildungsstufen – technikorientiertes allgemeines Krafttraining, geschwindigkeitsorientiertes allgemeines Krafttraining und lastorientiertes allgemeines Krafttraining – absolvierte, noch genauer mit der speziellen Technik des Gewichthebens auseinandersetzen, um für seine Athleten das Beste rauszuholen.

Im Eishockey wird eine gute Schnellkraft vor allem für schnelle Antritte, Sprints, Richtungswechsel und scharfe Schüsse benötigt. Beinmuskulatur aber auch Rumpf und Schultern werden beim Schnellkrafttraining durch polymetrische bzw. explosive Übungen trainiert. Neben Sprüngen und Sprints, Drehungen und Würfen werden Beine und Oberkörper mit Reißen, Umsetzen und Stoßen im spezielle trainiert. Durch das schnelle und präzise arbeiten mit Gewicht, die Dynamik und Richtungsänderung, Zug und Drucklasten mit reaktiven Elementen eignet sich das olympische Gewichtheben perfekt dafür.

Abgesehen vom Schnellkraftaspekt und der damit verbundenen Leistungssteigerung bei Sportlern ist das olympische Gewichtheben auch ganz im Allgemeinen, als Technik des richtigen Hebens und Stoßens für jeden (auch bereits Kinder!) eine wichtige Basis für Gesundheit, Beweglichkeit, Stabilität und Kraft im Alltag bis ins hohe Alter.





 


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